dinovo Digitaler Arbeitsplatz Teil 1: Endgeräte und Sicherheit

Einführung

Das Thema Endgeräte und Sicherheit ist im aktuellen Umfeld von Cyber Crime wie auch den gesteigerten Anforderungen an die mobile Tätigkeit von grosser Bedeutung. Moderne Mitarbeitende möchten die für sie relevanten Informationen jederzeit auf dem passenden Gerät im Zugriff haben, um so unabhängig von Zeit und Ort produktiv arbeiten zu können. Im Falle der dinovo als Beratungsunternehmen im Bereich der Digitalisierung (Digitale Transformation) mit der meisten Tätigkeit «on the road» ist es also besonders wichtig, dass die Informationen auch auf dem Mobilgerät verfügbar sind – aber sicher.

Die eingesetzte Gerätelandschaft präsentiert sich im August 2016 wie folgt:

Das war es denn auch schon, der Hardwarepark ist sehr überschaubar. Wie so oft sind aber nicht die technischen Details der einzelnen Komponenten von Bedeutung, sondern viel mehr warum das Gerät gewählt wurde. Darauf möchte ich im Folgenden eingehen.

Surface Pro 4

Das Surface Pro 4 vereint Laptop und Tablet in einem Gerät. Im Gegensatz zu einem iPad Pro erlaubt es auch den ganz normalen Einsatz von Windows Applikationen und verfügt trotzdem über die Eingabe per Stift. Da ich oft unterwegs bin, ist das Gewicht von rund 1kg inkl. Tastatur sehr angenehm. Ebenso erlaubt der Akku eine Nutzung von fast einen ganzen Arbeitstag (dies ist übrigens erst seit dem kürzlich erschienenen Anniversary Update von Windows 10 der Fall). Falls mal keine Steckdose zu Hand ist, wird das Surface mit dem RavPower Extreme 23000 mah unterwegs aufgeladen.

Die Stifteingabe hat mittlerweile in Kombination mit OneNote den Schreibblock ersetzt und meine Notizen sind immer mit dabei. Natürlich gilt dies auch, wenn nur das Handy in der Hosentasche ist und der Laptop zu Hause blieb. Da Informationen das wertvollste Gut in der digitalen Ära sind, ist die Festplatte mit Bitlocker verschlüsselt und bei Verlust können so keine Daten verloren gehen. Wie die einzelnen Dokumente mit Information Management vor unerlaubten Zugriff zusätzlich geschützt werden, werden wir in einem separaten Blogeintrag anschauen.

Apple iPhone 4s 6s

Als iPod Nutzer der ersten Stunde und Apple Fan für viele Jahre, habe ich nach einem Ausflug in das Windows Phone und Android Universum wieder für die Apple Welt entschieden. Der Grund liegt auf der Hand – nur in der iOS und Android Welt sind alle relevanten Apps verfügbar. Zudem behandelt Microsoft die Apple iOS Plattform so, als ob es ihre eigenen Geräte wären und die meisten mobilen Microsoft Apps, sind zuerst für iOS verfügbar. Warum nun aber Apple und nicht Android? Dies ist schnell erklärt – ich traue Google einfach nicht. Kann nicht erklären warum, ist nicht fundiert, ein Bauchgefühl.

Das Gerät ist mittels Office365 Mobile Device Management verwaltet und so rudimentär geschützt. Rudimentär bedeutet, dass mindestens die Festplatte verschlüsselt ist und ein Code (Touch ID) zur Entsperrung eingegeben werden muss. Für meine Bedürfnisse reicht das. Jedoch empfehle ich grundsätzlich die Nutzung der Microsoft Enterprise Mobility Suite, damit die Trennung von geschäftlichen und privaten Daten sauber vorgenommen werden kann. Informationsverlust auf Mobilgeräten ist mindestens auf die gleiche Stufe zu setzen wie der Einsatz von modernen Abwehrmechanismen zum Schutz der IT Umgebung vor Ransomware, Malware und Hacking. Die zusätzlichen Kosten einer solchen Lösung belaufen sich übrigens auf rund 8 CHF pro Benutzer und Monat – meiner Meinung nach sehr gut investiertes Geld.

Auf dem iPhone sind übrigens alle relevanten Applikationen für die tägliche produktive Arbeit vorhanden:

Mehr zum Einsatz der einzelnen Apps erfahren Sie in zukünftigen Blogartikeln.

Mit diesen beiden Geräten habe ich meine gesamte Produktivitätsumgebung stets dabei, Zugriff auf alle für mich relevanten Informationen und auch bei Verlust eines der beiden Geräte, kann ich sie jederzeit löschen und so die Daten von unbefugtem Zugriff schützen. Übrigens, die Microsoft Services wurden gewählt, weil sie bereits mit den Lizenzen für Office365 mitkommen, sehr einfach zu konfigurieren sind und zu guter Letzt für alle Plattformen zur Verfügung stehen und ich so jederzeit die Möglichkeit habe, auch andere Dienste von Apple oder Google zu nutzen, falls dies denn nötig sein sollte.

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