Marketing ist tot, es lebe Loyalität

Gemäss diesem verlinkten Artikel aus dem Harvard Business Manager sollte man sich in Zukunft nicht mehr auf Marketing (Megaphon) konzentrieren, sondern die Loyalität der Kunden erhöhen (Magnet). Ganz nach dem Vorbild von Apple und den langen Warteschlangen beim Launch von neuen iPhones. Aber lässt sich dies einfach kopieren? Der Artikel schliesst mit folgender Aussage:

"Es reicht nicht, die Kunden zu schätzen. Man muss sie so gern haben, dass man jeden Tag mit ihnen eine Konversation führen möchte. Wer diese Konversation mit Leidenschaft und Begeisterung führen will, sollte von den eigenen Produkten und der eigenen Mission überzeugt sein. Die Aufgabe eines "Chief Loyality Officers" besteht nicht im Finden einer Antwort auf die Frage "Was sollte dieses Unternehmen sagen?". Sondern es geht um nicht weniger als die Frage: "Was sollte dieses Unternehmen sein?"."

Tönt irgendwie alles nach Inbound Marketing und damit nach nichts Neuem. Ich bin der Meinung, man muss nicht das eine gegen das andere ausspielen, nicht das Megaphon oder das Magnet wählen, sondern das richtige Mittel zur richtigen Zeit einsetzen.

Damit man Magnetwirkung haben kann, gilt es zuerst die Bekanntheit zu erhöhen und dazu muss man halt einsweilen da Megaphon in die Hand nehmen. Da gilt auch für Apple: Wer erinnert sich noch an das berühmtes Megaphon von Apple "I'm a Mac and I'm a PC" oder den legendären Werbespot Think different von 1984? Oder ist das auch Magnet und gar kein Megaphon?

Was sind Ihre Meinungen?

(Bildnachweis: macrumors.com)